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Das Medienecho auf diese Aktion war riesengoß und die Berichterstattungen fielen ins absolut bodenlose. Anstatt die Einladung einer rechten Partei auf ein Festival in Gedenken an die Opfer rassistischer Gewalt zu skandalisieren, gerieten die Antirassist*innen ins Zentrum der Kritik, Für einen Sprecher von RTL-West verhielten sich die „Antifaschisten wie Faschisten“, wobei er mit der makellosen Umsetzung der Extremismustheorie glänzte und mal eben das Nationalsozialistische Deutschland auf eine Ebene mit der Verhinderung einer Veranstaltung mit der AfD hob (…). Auch der Kölner Stadt-Anzeiger brachte sich in Stellung. So wurde der Antifaschismus als Bewegung verhöhnt, welche nur Bedeutung im Kampf gegen den historischen NS gehabt hätte. Als gäbe es in Deutschland keine Rassisten*innen und Faschist*innen mehr, die fast täglich Wohnheime von Geflüchteten anzünden, ganz so, als hätte es den NSU nicht gegeben.

Antifa AK über die Berichterstattung nach Birlikte 2016, 25.11.2017

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November 25th, 2017 at 7:38 pm

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