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Blog für relevante Sichtweisen zum Zeitgeschehen. Twitter: @s_ights

Archive for the ‘Individuum’ Category

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Es gibt kein Aber.

Deniz Yücel, Kolumnist der taz, gegen die Instrumentalisierung von Terrorismus für Rechtspopulismus, 08.01.2015.

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April 2nd, 2019 at 2:00 pm

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Wenn die Kinder dann ins Schulalter kommen, verstehen sie ganz schnell, dass sie nur so viel wert sind, wie das, was sie haben. Sie definieren sich über ihren Status. Diese Kinder werden sehr einsam.

Isabell Wohlfarth, Kölnische Rundschau, 15.12.2018

https://amp.rundschau-online.de/ratgeber/familie/psychologin-erklaert-was-zu-viele-geschenke-mit-kindern-machen-29299760

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März 22nd, 2019 at 4:17 pm

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Es klingt, als sei Maschinenintelligenz irgendwie mit menschlichem Denken vergleichbar. Das ist bei weitem nicht der Fall. Ein Taschenrechner rechnet um Größenordnungen schneller und präziser als ein Mensch und dennoch kam bisher niemand auf die Idee, ihn für intelligent zu halten. Ähnlich verhält es sich mit der sogenannten künstlichen Intelligenz. Sie ist sehr gut darin, Muster zu erkennen und Wahrscheinlichkeiten auszurechnen, aber eben auch nicht mehr. Künstliche Intelligenzen können nicht denken und es gibt auch keine Anzeichen, dass sich das ändert.

Enno Park, Deutschlandfunk Kultur, Das Märchen vom Computer-Gott, 21.03.2019
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Unterdessen gibt es in der Bürgerschaft ganz unterschiedliche Ansichten zu der politischen Werbung. „Wir begrüßen es ausdrücklich, dass sich Jugendliche antifaschistisch engagieren. Antifaschismus ist kein Verbrechen, sondern gerade heute wieder bittere Notwendigkeit“, sagt Linken-Fraktionschefin Sabine Boeddinghaus. Dies zeige sich auch darin, dass schon Aufkleber mit antifaschistischen Inhalten mit Gewalttätigkeit gleichgesetzt würden. „Demokratiebildung und politische Auseinandersetzung sind Auftrag der Schulen, dafür müssen sie auch den Raum schaffen. Da erwarte ich von der zuständigen Behörde die entsprechende Unterstützung und nicht eine öffentliche Maßregelung auf Zuruf eines widerlichen AfD-Hetzportals“, so Boeddinghaus.

Hamburger Morgenpost, 19.03.2019
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Ein Vater muss etwa den Kindesunterhalt starr nach Düsseldorfer Tabelle überweisen, auch dann, wenn er sich gern um sein Kind kümmert, es drei von sieben Wochentagen bei ihm lebt.

Anna Kröning, Die Welt, 10.03.2019
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Aber Freiheit? Klar, das klingt anschlussfähig und groß, aber können wir hier mal kurz pausieren und überlegen, wofür die Vokabel „Freiheit“ alles steht? Wie unendlich wichtig sie ist?

Marcus Engert via Twitter
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Januar 30th, 2019 at 8:43 pm

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Wenn die Erlebniswelt der Figuren stark auf ihr Geschlecht hin zugeschnitten und damit eingeschränkt ist, werden Kindern nicht nur beim Lesen Erfahrungen und Möglichkeiten vorenthalten, sondern auch in ihrer Vorstellung von der Wirklichkeit. „Wenn immer süße Prinzessinnen oder tollkühne Helden abgebildet sind, hat das einen subjektivierenden Effekt auf die Kinder.

Katharina Brunner, Sabrina Ebitsch, Kathleen Hildebrand und Martina Schories, Süddeutsche Zeitung, 11.01.2018
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Zum Beispiel die omnipräsente Conni mit mittlerweile mehr als 100 Geschichten, in denen ihre Leser sie in den Kindergarten oder später in die Schule begleiten. Mal backt Conni Pfannkuchen, mal geht sie reiten. Meistens (nicht immer – gerade in den jüngeren Ausgaben scheint der Verlag neue Impulse zu setzen) macht sie all das mit Mama, weil Papa auf Arbeit ist. Wenn Mama sich den Fuß verletzt, hilft Conny ihr und macht das, was Mama sonst tun würde: kochen, staubwischen, staubsaugen.

Katharina Brunner, Sabrina Ebitsch, Kathleen Hildebrand und Martina Schories, Süddeutsche Zeitung, 11.01.2018
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Dass all die Mandys und Ronnys in den letzten zwei Jahrzehnten durch massenhaft aufgelegte zivilgesellschaftliche Programme gegen Rassismus in den Dorfschulen zu aufgeklärten Staatsbürgern und -bürgerinnen umgepolt werden konnten? Dass die organisierten Nazis und der unorganisierte Otto Normalrassist einfach verschwunden wären? Natürlich nicht. Sie haben sich ihre weiße Kartoffelwelt gebaut, in Kleintierzüchtervereinen und Schrebergartenkolonien ihr stumpfes Heimatbild gepflegt und die rechte kulturelle Hegemonie ausgedehnt.

Thorsten Mense, Der Nahe Osten in: Konkret Magazin, 27.08.2018
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Doch insgesamt zeigt sich ein Muster. Es gibt bekanntlich viele Männer, die dazu neigen, Frauen monologisierend die Welt zu erklären, als ob diese per se keine Ahnung hätten. Analog zu diesem »Mensplaining« gibt es aber auch ein »Mumsplaining«: eine soziale Standardsituation, in der Frauen – zuweilen selbst dann, wenn sie gar keine Kinder haben – Männern implizit oder ausdrücklich die Kleinkindkompetenz absprechen. (…) Obwohl also in konkreten Situationen von Mumsplaining die nolens volens angeherrschten Männer die Dummen sind, sind diese habituellen Redeweisen in allgemeinerem Sinn symbolische Gewalt einzelner gegen alle Frauen. (…) Die Position hinter dem Kinderwagen bewirkt einen Verfremdungseffekt, durch den man vieles klarer sieht – zum Beispiel auch das eigene Verhalten in anderen Lebenslagen.

Velten Schäfer, Neues Deutschland, 10.03.2018
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August 5th, 2018 at 8:55 am