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Blog für relevante Sichtweisen zum Zeitgeschehen. Twitter: @s_ights

Archive for the ‘Politik und Gesellschaft’ Category

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Unsere Zukunft ist digital, das steht außer Frage. Offen ist nur, was wir daraus machen.

4wrd Consulting, Firmenwebsite

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April 18th, 2019 at 11:33 am

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Erfolg ist das eine Prozent deiner Arbeit, das aus 99 Prozent Fehlern entsteht.

Sochiro Honda, Gründer von Honda

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April 10th, 2019 at 1:14 pm

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Rebellion gegen den Mainstream muss überhaupt nicht schlimm, sondern kann vielmehr für eine Gesellschaft der Garant für kulturellen und gesellschaftlichen Fortschritt sein – vorausgesetzt, es handelt sich dabei um progressive Bewegungen – und nicht um einen reaktionären Sumpf, wie er sich derzeit in Deutschland massiv ausbreitet. Längst haben sich politische Milieus gefunden und miteinander verbunden, die sich dynamisch radikalisieren – und von großen Parteien sowie etablierten Medien weiter entfernen. Denn für jeden Themenschwerpunkt (Israel- oder Islamkritik, Klima, “Gutmenschen-Terror”, Untergangsszenarien, Kulturpessimismus, “Sexualisierung”, Esoterik, Impfskeptiker usw.) existieren lose Netzwerke im Internet – Blogs, Facebook-Seiten, kleine Magazine. Hier können sich „kritische“ Bürger stets mit den neuesten Meldungen zum jeweiligen „Fachgebiet“ (gegenseitig) versorgen. So wächst die Bedeutung von mono-thematischen Angeboten, die einfache Antworten auf komplexe Fragen bieten, immer weiter.

Publikative.org

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April 2nd, 2019 at 2:41 pm

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Ich will keinen Beton,
ich will lieber ein Fruchtbonbon

Cocktailbar Stammheim – Kein Beton

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April 2nd, 2019 at 2:39 pm

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Aber den politischen Diskurs um die Herzen und Köpfe der Mehrheit muss man woanders führen, und zwar, indem man eine offene, bunte und gemischte Gesellschaft offensiv als die bessere – und auch wirtschaftlich erfolgreichere – verteidigt, anstatt Paranoikern auch noch indirekt Recht zu geben, indem man suggeriert, ihre „Sorgen“ seien „berechtigt“. Berlin, Hamburg oder Köln stehen nicht kurz vor der „Islamisierung“. Stattdessen hängen Zuwanderung und Wohlstand unmittelbar zusammen – und alle genannten Orte sind Magneten, in denen immer mehr Menschen leben wollen.

Andrej Reisin

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April 2nd, 2019 at 2:31 pm

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Gruppen wie Pegida stellen die Fakten in Deutschland auf den Kopf. Sie betreiben das Geschäft des IS, der großes Interesse an einer Eskalation zwischen Muslimen und Nichtmuslimen in Deutschland hat. Der IS hat mir das mehrfach bestätigt.

Jürgen Todenhöfer, rechter Querfrontler über die ideologische Nähe zwischen Pegida und dem IS, 22.12.2014
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April 2nd, 2019 at 2:22 pm

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Der Begriff „Genderismus“ oder „Genderisierung“ stammt von neurechter Seite und findet heute Verwendung bei christlich-fundamentalistischen „Lebensschützer/innen“, reaktionären Männerrechtlern, Antifeministen, Rechtspopulist/innen oder auch bei Neonazis. Verhandelt wird eine Themenpalette vom Umgang mit Homosexualität bis hin zur Familienpolitik. (…) Dahinter steht immer eine Vorstellung von dem, wie eine „richtige“ Frau und ein „richtiger“ Mann zu sein und zu leben habe. Der Kampf gegen den „Genderismus“ geht damit auch mit der Ablehnung pluralisierter Lebensentwürfe in modernen Gesellschaften einher.

Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Köln (MBR), 2. Januar 2015

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“this is not a religion” (2015)

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April 2nd, 2019 at 2:05 pm

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Und sie werden ihre Fäuste in den Himmel recken zum Lied „Deutschland“ und sich gehen lassen, mehr noch als bei der Nationalmannschaft – und es wird ihnen so was von scheißegal sein, dass ein paar spitzfindige Feuilletonisten im Lied einen doppelten Boden entdeckt haben, nämlich die Zeile: „Deutschland, meine Liebe kann ich dir nicht geben, Deutschland.“ Diese Relativierung wird untergehen im Gebrüll, jede Wette. Und zurück bleibt ein Stadion voll mit dickbäuchigen Männern im Schein der lodernden Flammen, die „Deutschland“ skandieren. Deutschland. Deutschland. Deutschland. Deutschland. Deutschland. Deutschland.

Felix Dachsel, Vice, 29.03.2019

Jonas Engelmann hat es im Deutschlandfunk bereits auf den Punkt gebracht: Die Medien (und auch hiermit ich/wir) springen über die Stöckchen, welche uns die Band Rammstein hinhält. Insofern sind die Popteutonen tatsächlich ein Spiegel der Gesellschaft und haben lange vor der AfD erprobt, wie sich Diskurse nach rechts verschieben lassen ohne dass der Handel mit Boykottaufrufen reagierte, wir es anfänglich noch bei den Böhsen Onkelz der Fall war.

Das Vice Magazin macht’s richtig und thematisiert, dass das Problem letztlich die Fans sind (wenn ich auch die Stereotypisierung schwierig finde).

Was bisweilen nicht gesehen wird, dass die im Rammstein-Text besungene Ablehnung Deutschlands (und damit die Liedzeile) durchaus kompatibel mit Auffassungen der extremen Rechten sind. Ich verstehe diese Zeilen nicht im linksradikalen Sinne, so wie das Vice (und andere) es gerne haben wollen.
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Von Seiten der Schulleitung zeigen wir uns entsetzt über den Umgang von Teilen der Presse mit den erhobenen Vorwürfen. Aus der o.g. Chronologie wird deutlich,dass eine fundierte Stellungnahme seitens der Schule, auch aufgrund der zurückliegenden Ferien, nur nach einer gewissen Zeit erfolgen kann. Dennoch wurde von Teilen der Presselandschaft die Sichtweise der AfD-Fraktion bzw. die Wortwahl aus der SKA (Anm. Schriftliche Kleine Anfrage) übernommen, ohne dass die betroffene Schule die Zeit hatte, faktenbasiert zu antworten. Dies finden wir fahrlässig. Gerade in der aktuellen Debatte um „Fake News“, halbwahrheiten und journalistischen Standards, sollte ein fachlich fundierter, faktenbasierter Artikel wichtiger sein, als die „schnelle“ Aufmerksamkeit mit zum Teil möglichst „effekt-heischenden“ Überschriften und Kommentaren.

Die Schulleitung der Ida-Ehre-Schule, Hamburg, zu den Vorwürfen der AfD und des Hamburger Abendblattes, Linksextremismus an der Schule zu dulden, 21.03.2019
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