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Gesellschaftskritische Kommunikation

Archive for the ‘Antisemitismus’ Category

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  1. Es gibt sieben Beispiele von schwersten Kriegsverbrechen, wo Burschenschafter beteiligt waren. Und alle diese Burschenschafter sind nach wie vor in den Ehrenlisten und Tafeln ihrer Verbindungen.

Rudolf Gelbard,Holocaustüberlebender aus Österreich zur Kraft hinter der FPÖ
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November 3rd, 2017 at 10:22 am

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Doch Feminismus war damals kein Streitpunkt zwischen dem antideutschen und antiimperialistischen Lager. Die antiimperialistische Linke betrachtete Patriarchat und Sexismus meist als ein Resultat des Kapitalismus, das deshalb gemeinsam mit diesem zugrunde gehen würde. Dies ist auch heute noch eine gängige Überzeugung in linken Kreisen (so verkürzt diese These vom bloßen „Nebenwiderspruch“ auch ist). (…) Auch in antideutschen Gruppen war das anfangs noch eine verbreitete Analyse. Doch inzwischen scheint dies nicht mehr so zu sein. Sexismus wird dort immer seltener als Resultat des Kapitalismus betrachtet und stattdessen als Problem von regressiv-religiösem Denken definiert. Denn den wirklich schlimmen Sexismus gäbe es ja in westlichen Ländern nicht mehr. Männer und Frauen seien gleichberechtigt und Sexismus gehe angeblich vor allem von Menschen aus, die nicht den westlichen Vorstellungen einiger „AntiDEdudes” entsprechen. Also von Muslimen. Eine Ansicht, die natürlich nur in einer männlich dominierten Bubble bestehen kann.

Maxine Bacanji, an.schläge – Das feministische Magazin, 12.10.2017

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Oktober 18th, 2017 at 9:13 pm

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Allen jüdischen Freundinnen & Freunden wünsche ich ein frohes & glückliches Rosch Haschana. Allen Antisemiten wünsche ich Fußpilz,mindestens

Mehmet G. Daimagüler via Twitter, 21.09.2017
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September 21st, 2017 at 1:54 pm

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Vor allem aber zeigt sich Römgens, der auch Vorstandsmitglied der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Neuss ist, entsetzt darüber, dass nach Gaulands Lob für die Soldaten des Nazi-Regimes als Gegenreaktion kein „Aufschrei der Anständigen“, der demokratischen Parteien kam: „Wir würden uns wünschen, dass es eine klare Gegenposition gibt.“

Bert Römgens von der Jüdischen Gemeinde gegenüber NGZ Online, 19.9.2017
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Es sind die Methoden, die schon im Kampf gegen Donald Trump versagt haben: eine halb weinerliche, halb entrüstete Warnung vor der drohenden Gefahr für die Demokratie, unterlegt mit unzähligen Skandalisierungen rassistischer Ausfälle, vorgetragen von der politischen, medialen und kulturellen Elite im Ton der Volkspädagogik. Die ideologisch verhärteten Faschisten in der AfD lachen über solche Entlarvungen, die frustrierten und verwirrten Protestwähler, die der Partei nur lose anhängen, fühlen sich durch derart herablassende oder anklagende Belehrungen provoziert und binden sich trotzig nur noch fester an die AfD.

Michael Bittner, Blog, 14.09.2017
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September 15th, 2017 at 11:45 am

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Die „enthemmte Linke“, die alles in Frage stellt, aber jede Kritik am Islam als ‚islamophob’ zurückweist, hat mit ihrem Islamappeasement den Erfolg rechter Parteien erst ermöglicht und lässt säkulare, islamkritische Muslime im Stich, ja bekämpft diese sogar. Eine Kritik des Antisemitismus ist dem intersektionellen Feminismus begrifflich gar nicht mehr möglich, sodass diese feministische Theorie im Hass auf den jüdischen Staat linke Aktivisten und fundamentalistische Muslime vereint.

Hannah Wettig und Jörg Huber, Bahamas, 6. Juli 2017, Vortrag „Feminismus & Antirassismus – Was die Kölner Silvesternacht mit dem Kopftuch zu tun hat und warum Dieter Salomon die Schere im Kopf mit linken Antirassisten teilt“

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September 3rd, 2017 at 1:51 am

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Blicken wir auf die Vorkommnisse am Tempelberg, so gestaltete sich dort der Einsatz dieser Detektoren als weitaus schwieriger als in Mekka. Nicht etwa, weil es an Legitimation fehlen würde. Zwei israelisch-drusische Beamte verloren ihr Leben bei einem arabischen Terroranschlag auf dem Tempelberg. Es ist eher verwunderlich, warum die Installation der Detektoren nicht schon früher erfolgte – denn die Lagerung von Waffen ist dort schon fast eine Tradition.

Als Reaktion auf die daraufhin vorgenommenen israelischen Sicherheitsvorkehrungen folgte der „Tag des Zorns“. Initiiert vom „gemäßigten“ „Friedensengel Abbas“ höchstpersönlich (um Papst Franziskus zu zitieren). Nun möchte man sich unweigerlich fragen, was an blindem und indoktrinierten Zorn dieser Person und seiner Anhänger neu sei. Im Grunde gar nichts. Und so widerwärtig die anschließenden Morde an drei Israelis in Judäa und Samaria waren, so wenig überraschend sind sie.

Melissa Kaiser, 4. August 2017, Jüdische Rundschau
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„Ain ́t I A Woman?” aus dem Mund der Schwarzen Sklavin Sojourner Truth im 19. Jahrhundert benennt ein zentrales Element und Problem der Intersektionalitätsdebatte: Wer gehört aufgrund welcher Eigenschaften zu unterdrückten sozialen Gruppen? Gesellt sich zum Frausein das Schwarzsein als add-on, oder – und in diese Richtung geht schließlich auch die Diskussion – ist die Existenz verschiedener Unterdrückungsformen anders als additiv zu fassen?

Nina Degele und Gabriele Winker in “ Intersektionalität als Mehrebenenanalyse“, Juli 2007.

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Mit Humor klappt alles, das Fieseste kann man mit Humor verzieren

Faye Cukier, Edelweisspiraten Festival 2016, 03.07.2016

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Im Widerstand gegen den „Großen Austausch“, der in Wahrheit Angst hat vor den Unübersichtlichkeiten der modernen Weltgesellschaft, „unterlaufen“ überforderten AfD-Funktionären gehäuft rassistische Schlenker. Potenzielle Anhänger können daran erkennen, wohin die Reise geht: Wer politische Entscheidungen einzig nach einem angstbesetzten Wir-Gefühl trifft, der kann weder wirtschaftlichen Nutzen noch grenzüberschreitende Solidarität noch menschliche Kooperations- und Lernfähigkeit einrechnen. Und landet fast zwangsläufig beim ethnisch-religiösen Bürgerkrieg, den Nationalisten beschwören und in Wahrheit selbst inszenieren.

Claus Leggewie, Frankfurter Rundschau, 17.06.2016 beschreibt den Weg in den Faschismus. Er veröffentlicht „Ihr Kampf. Identitäre, Eurasier und Dschihadisten gegen Europa“ via Edition Suhrkamp.

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