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Warum gewinnen in westlichen Gesellschaften, die jahrzehntelang durch Pluralisierungs-, Individualisierungs- und Liberalisierungsprozesse geprägt waren, Haltungen, Einstellungen und Gesellschaftsbilder an Bedeutung, die konträr zu diesen Trends stehen? (…) Die fraglichen Veränderungen betreffen längerfristige Verschiebungen in der Tiefenstruktur der Gesellschaft, nämlich »Veränderungen im allgemeinen Lebensgefühl, in den dominanten Auffassungen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, der Definition der wichtigsten sozialen Gefahren und Ängste, der für am nötigsten gehaltenen sozialen und individuellen Kontrollen und der Auffassungen von Identität und Gemeinschaft – kurzum all das, was man mit dem Begriff des Zeitgeistes bezeichnet«

Cornelia Koppetsch, Merkur, 23.08.2018

Soziologiekolumne. Eine Welle der Nostalgie. Die akademische Mittelschicht und die illiberale Gesellschaft

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