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Gesellschaftskritische Kommunikation

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Die Rettung des politischen Diskurses, so lautet seit vielen Jahren eine häufig vorgetragene These, würde allenfalls der Satire gelingen. Wo Politik immer verrückter, Medien immer zahmer und der Diskurs immer langweiliger würde, da sei die Satire der letzte verbliebene politische Gegenpol. (…)
Angeführt wird dann gern der satirische Wahlkampf der PARTEI, der Satirepartei des Titanic-Magazins und die kritische Aufarbeitung der Regierungspolitik Donald Trumps durch US-amerikanische Late-Night-Talker wie John Oliver oder Trevor Noah. Das ist eine Lesart des Öffentlichen, die freilich hervorragend ins populäre Klima der allgemeinen Politikverdrossenheit passt.

Jörg Wimalasena, die Tageszeitung taz, 05.09.2017

http://taz.de/Satire-im-Wahlkampf/!5445291/

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