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Gesellschaftskritische Kommunikation

Archive for the ‘ARD’ tag

Meine Sorgenliste der Politik nach der Bundestagswahl 2017

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  • Privatisierung öffentlichen Eigentums und öffentlicher Leistungen
  • Steigende Mieten und Lebenshaltungskosten
    • Senkung des Lohnniveaus
    • Ghettoisierung oder Gentrifizierung von Stadtteilen
    • Weitere Verarmung der Mittel- und Unterschicht
  • Zerfall des Öffentlichen Raumes und Eingriffe ins Private (Surveillance)
    • Militarisierung der Polizei und mehr Polizeigewalt
    • Einschränkungen der Presse- und Meinungsfreiheit
    • Eingriffe in die Selbstbestimmung der Öffentlich-Rechtlichen Medien
    • Zunahme oder Erhalt des Niveaus rechter Hetze
  • Bildungsniveau sinkt
    • Zunahme des Verfalls öffentlichen Schulen
    • Privatisierungen von Leistungen an öffentlichen Schulen
  • weitere Deregulierung des Arbeitsmarktes
    • Anhebung des Rentenalters
    • Hohe Wochenarbeitszeit
  • Nationalismus & Rassismus
    • Hetze gegen Linke und linke Projekte
    • Sozialer Unfrieden, Diskriminierung
    • Verdrängung von Minderheiten

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Für Professor Singelnstein weisen die Fragen an die Sicherheitsbehörden weit über den Fall der 32 Journalisten hinaus. Der Entzug der Akkreditierung zeige wie in einem Brennglas, „wie gefährlich der Automatismus ist, der durch die Eintragung in einer Datei entsteht und welche massiven Folgen eine solche haben kann“.

Arndt Henze, ARD Hauptstadtstudio, Tagesschau, 19.08.2017
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Na ja, was haben wir da draußen: Eine gut organisierte Polizei, die mich über ihre Arbeit stets auf dem Laufenden hält. Und eine Gegenseite, die, wenn überhaupt, nur unstrukturiert mit den Medien kommuniziert.

Björn Staschen (ARD) , interviewt von Jan Freitag zur Berichterstattung von Protesten für Journalist, August 2017

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August 17th, 2017 at 5:03 pm

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Panorama und die „Süddeutsche Zeitung“ konnten nun ein Video einsehen, auf dem die wohl entscheidenden Minuten des Vorfalls dokumentiert sind. Was darauf zu sehen ist, zeichnet ein Bild, das mit dem erwähnten Polizeibericht nur schwer in Einklang zu bringen ist. Das Video wurde von der Polizei selbst aufgenommen, mit einer Kamera, die auf das Dach eines Einsatzfahrzeuges montiert war. In dem Film ist zu sehen, wie eine Menschengruppe in einiger Entfernung sich zu Fuß mitten über die Straße fortbewegt.

Stefan Buchen, ARD Panorama Magazin, 04.08.2017
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„Beim Schutz der Grund- und Menschenrechte sehe ich ein flächendeckendes Staatsversagen.“ Das sagte Georg Restle, Leiter des ARD-Politmagazins „Monitor“, bei der Vorstellung des aktuellen Grundrechtereports am Dienstag in Karlsruhe. Vor allem die Einführung „verdachts- und anlassloser Überwachung“ wie bei der Vorratsdatenspeicherung habe eine „völlig neue Qualität“.

Christian Rath zitiert Georg Restle in der Tageszeitung TAZ, 23.05.2017
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Gewalt gegen Polizisten: Nutzlose Gesetze

Gewalt gegen Polizisten: Nutzlose GesetzeWer sich gegen Polizisten zur Wehr setzt, muss künftig mit harten Strafen rechnen. Dies sieht ein neuer Gesetzentwurf vor. Die Begründung: Gewalttaten gegen Polizisten wären dramatisch angestiegen. Aber stimmt es auch?

Posted by Monitor on Freitag, 10. März 2017

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März 11th, 2017 at 3:57 pm

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Auch seriöse Medien praktizieren demnach „nicht selten eine unkritische, unreflektierte Übernahme und Weitergabe von Bedrohungsrhetorik durch die Verwendung von dramatischen Bildern und Begrifflichkeiten“. Den Zuschauer erreichten „zur besten Sendezeit menschenfeindliche und antidemokratische Botschaften, die ihm geadelt und abgesegnet durch die seriös erscheinende politische Debattenrunde, als offenkundig denk-, sag- und durchführbar erscheinen. Ein Vorwurf, der offenkundig insbesondere an ARD und ZDF adressiert ist. Denn in den öffentlich-rechtlichen Sendern finden sich unter anderem mit „Anne Will“, „hart aber fair“, „Maischberger“ sowie „Maybrit Illner“ mehrere Formate auf besten Sendeplätzen, die sich als politische Gesprächssendungen definieren – und die, so der Vorwurf, die Botschaften von Populisten veredeln.

Patrick Gensing, NDR, 02.12.2016

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„Es ist für mich so ein Indiz, an dem man merkt, was sich verändert. Die aufgeklärte Gesellschaft erlebt ihre Feinde im Inneren und von außen. Umso wichtiger ist es, in dieser Zeit der auch asozialen Communitys und der Empörungs- und Manipulationsforen professionellen Journalismus zu pflegen, der den Müll von der Wahrhaftigkeit trennt. Ja, die neuen partizipatorischen Kommunikationsmöglichkeiten sind auch ein großer Fortschritt aber manchmal erscheinen mir die Volkssender gefährlicher als die Volksempfänger einst. Umso wichtiger ist eine professionelle Arbeit und ein verlässlicher und unabhängiger Absender. Ein solcher Absender wollen wir sein. (…) Dieses Strukturwandel unserer Gesellschaft rüttelt am vertrauten System demokratischer Auseinandersetzung ebenso wie an den Grundlagen bürgerlicher Öffentlichkeit. Das ist für uns alle eine enorme Herausforderung und für das öffentlich-rechtliche Fernsehen eine ganz besondere Verantwortung in einer zunehmend, so empfinde ich es, gesinnungsgeprägten Zeit. Wir müssen das öffentlich-rechtliche Versprechen einhalten und Tag für Tag den Dingen professionell, wahrheitsliebend und unabhängig auf den Grund gehen. Das ist die Voraussetzung für die demokratische Meinungsbildung in einer funktionierenden Demokratie.

Volker Herres
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Mal ein paar FAKTEN!!! zu der Behauptung, die Medien stellten vor allem „links-grüne“ Positionen da: Eine von ZAPP angefragte Auswertung der führenden politischen Talk-Formate ergibt folgendes Bild: In bislang insgesamt 124 Ausgaben von „Anne Will“, „Hart aber fair“, „Maischberger“ und „Maybritt Illner“ (bis 23.11.2016) saßen 71 CDU-Vertreter, 28 der CSU, 49 der SPD, 30 Grüne, 32 der Linken, 11 der FDP und 22 der AfD.

Ergebnis: CDU/CSU und AfD sind deutlich überrepräsentiert. Und auch die Linke ist gut dabei – vor allem wegen Frau Wagenknecht.

Patrick Gensing, 01.12.2016

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Dezember 3rd, 2016 at 1:53 am

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Schirach und die ARD haben ihre Zuschauer auf diese Weise verleitet, das wichtigste Rechtsprinzip, die Menschenwürde, zu verraten. Schirach und die ARD haben dem Vorurteil Vorschub geleistet, dass man den Terror nur am Recht und seinen Kernprinzipien vorbei bekämpfen, aber dann die extralegalen Mittel per Urteil zum Recht erklären könne. Das ist nicht Rechtserziehung, das ist Erziehung zum Rechtsmissbrauch. Das ist Anleitung zu einem Denken, wonach man das Recht gegen den Terror nur mit Unrecht bekämpfen könne.

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Oktober 19th, 2016 at 10:36 am