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Blog für relevante Sichtweisen zum Zeitgeschehen. Twitter: @s_ights

Archive for the ‘DankeAntifa’ tag

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Es ist ein – schlechter – rhetorischer Trick, diesen [Antifa-]Gruppen Widerstand zu verunmöglichen, indem man ihnen als einzige Art, sich zu wehren, ein sanftes Lächeln und ein paar warme Worte zugesteht. Es stimmt, dass Antifaschisten und Antifaschistinnen manchmal gewalttätig werden. Es stimmt total. Sie mussten es zum Beispiel in den Vierzigerjahren werden, um das faschistische Deutschland zu besiegen, weil höfliche Ansprachen manchmal nicht ausreichen.

Margarete Stokowski, Spiegel Online, 04.09.2018

 

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September 4th, 2018 at 7:13 pm

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Widerstand gegen Rechtsradikale muss radikal sein, es geht nicht anders. Radikal heißt in diesem Fall: breit aufgestellt, unnachgiebig, keine Menschenfeindlichkeit duldend. Die Nachrichten aus Chemnitz zeigen, dass Nazis in diesem Land zu wenig Angst haben.

Margarete Stokowski, Spiegel Online, 04.09.2018

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September 4th, 2018 at 6:21 pm

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Though the regimes that inspired their original protests are long dead, antifascists have devoted themselves to treating small fascist and Nazi groups as if they could be the nucleus of a murderous movement or regime of the future.

Mark Bray, Washington Post, 16.08.2017
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August 19th, 2017 at 2:16 pm

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Antifascists argue that after the horrors of chattel slavery and the Holocaust, physical violence against white supremacists is both ethically justifiable and strategically effective. We should not, they argue, abstractly assess the ethical status of violence in the absence of the values and context behind it. Instead, they put forth an ethically consistent, historically informed argument for fighting Nazis before it’s too late. As Cornel West explained after surviving neo-Nazi attacks in Charlottesville, “If it hadn’t been for the antifascists protecting us from the neo-fascists, we would have been crushed like cockroaches.”

Mark Bray, Washington Post, 16.08.2017
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August 19th, 2017 at 1:40 pm

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Lieber Event-Klüngel, die Menschen, die ihr da immer offener und immer häufiger offen versucht zu diskreditieren und an den Rand zu drängen, sind die, die das ganze Jahr über unermüdlich antirassistisch arbeiten. Sie stehen vor jedem verkackten Wahlstand von Pro Köln/NRW oder AfD, sind zur stelle wenn HoGeSa, KöGIDA, das Fartas-Pack oder werauchimmer kommt, recherchieren die rechtsextremen Netzwerke bis in die AfD und leisten unschätzbares für den Kampf gegen Rechts in Köln – seit vielen Jahrzehnten.
Ja, ihr könnt toll Open Air Konzerte mit beliebten Kölschen Musikern organisieren und auch Interviews geben. Jahrelang fandet ihr’s die Speerspitze des integrativen Antirassismus, kölsche Lieder für kölsches Publikum zu spielen. Seit kurzem kommt ihr, wohl auch getragen vom grossen Medienecho, auf die Idee, eure Marketing- und Klüngel-Power auch mal etwas jenseits von Höhnern und Niedecken einzusetzen. Ist doch alles prima, willkommen im Club, vielen Dank für eure tolle Arbeit. Aber respektiert verdammt nochmal die Leute, die sich auch mal die Finger schmutzig machen und die mit Transparent und Trillerpfeife im strömenden Regen am Arsch der Welt stehen. Von euch hab ich da in 30 Jahren noch niemanden gesehen.

Kritik an der „Schunkel-Antifa“ Arsch huh, Zäng ussenander & Köln stellt sich quer via Joerg Nijmeijer, Facebook, 01.04.2017