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Gesellschaftskritische Kommunikation

Archive for the ‘Donald Trump’ tag

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No nation on earth has an interest in seeing this band of criminals arm itself with nuclear weapons and missiles. The United States has great strength and patience, but if it is forced to defend itself or its allies, we will have no choice but to totally destroy North Korea. Rocket Man is on a suicide mission for himself and for his regime. The United States is ready, willing and able, but hopefully this will not be necessary.

Donald Trump, Auszug seiner Rede vor der UN-Vollversammlung vom 19.9.2017, zitiert nach Spiegel Online
Deutsche Übersestzung von Bild.de
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September 19th, 2017 at 11:23 pm

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Die Vereinigten Staaten sind stark und geduldig. Aber wenn sie gezwungen werden, sich selbst oder ihre Verbündeten zu verteidigen, dann haben wir keine Wahl, als Nordkorea total zu zerstören. Der Raketenmann ist auf einer Selbstmordmission für sich selbst und für sein Regime. Die Vereinigten Staaten sind (zu seiner Zerstörung) bereit, gewillt und in der Lage – aber hoffentlich wird das nicht notwendig sein.

Donald Trump, Auszug seiner Rede vor der UN-Vollversammlung vom 19.9.2017, Übersetzung von Bild.de
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September 19th, 2017 at 10:21 pm

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Dabei drohte Trump (bei der UN) dem Regime in Pjöngjang mit der „völligen Zerstörung“. Dies kann man nun ablehnen, aber im Kern ist natürlich nachvollziehbar, dass die USA eine atomare Bedrohung durch Nordkorea nicht einfach hinnehmen können. Auszudrücken, dass Trump noch deutlich schlechtere Ideen hatte, fällt in jedem Fall unter eine normale Meinungsäußerung. Nicht jedoch für Twitter in Zeiten Maasvoller Gesetze. (…) Der Account von US-Präsident ist derzeit wohl nicht gesperrt.

Sebastian Weiermann über die Twitter-Accountsperre Illuminatus23 eines Ruhrbarone-Redakteurs, Ruhrbarone, 19.9.2017
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September 19th, 2017 at 10:14 pm

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Demokratie wird im Diskurs der Gegenwart von populistisch-autoritären Nationalisten gegen die Errungenschaften des offenen freiheitlich demokratischen Verfassungsstaats in Stellung gebracht. (…) Ob Erdoğan, Kaczyński, Orbán oder Trump, alle populistisch autoritäre Nationalisten nehmen für sich in Anspruch, gute Demokraten zu sein, und diskreditieren ihre Gegner als undemokratisch. In gegenwärtigen Debatten ist Demokratie zu einem reaktionären Topos geworden, der helfen soll, den Weg vom liberal-demokratischen Verfassungsstaat zu einer neuen Ordnung zu ebnen. Diese neue Ordnung, die von ihren Befürwortern als  „illiberal“, „angeleitete“ oder „souveräne“ Demokratie bezeichnet werden, wird als Gegenmodell zum offenen freiheitlich-demokratischen Verfassungsstaats begriffen.

Matthias Kumm, Verfassungsblog, 06.09.2017
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Trumps Attacken gegen Umwelt- und Genderpolitik, vor allem aber auch gegen Sanctuary und Solidarity Cities sollten uns zu denken geben. Ohne linke Infrastruktur ebenso wie staatliche Institutionen und Parteien, die zumindest moderat links stehen, lässt sich nachhaltige linke Politik nicht umsetzen. Trotzdem scheint sich derzeit  kaum jemand Gedanken darüber zu machen, wie man derartige Projekte in Berliner Bezirken, in denen die AfD mit etwas mehr als 20 Prozent in die Bezirksparlamente eingezogen ist (…), schützen kann.

Eli Anders, Arranca!, Nr. 51, Sommer 2017

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August 20th, 2017 at 3:30 pm

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Über den US-Präsidenten wird sich gerade echauffiert, weil er sich nicht von Nazis abgrenzt. In Deutschland hingegen können sich ohne Probleme und Aufschrei 1 Bürgermeister, 1 Landrat und 1 Vize-Landrat mit Nazis treffen, um sich „kontruktiv“ über Geflüchtete auszutauschen. Aber hey, immerhin nen kleinen Artikel gibt es dazu. http://www.mdr.de/sachsen/bautzen/gespraech-zwischen-wruck-und-witschas-100.html

Torsun Burkhardt via Facebook
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August 19th, 2017 at 3:00 pm

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„Let’s be humans for a moment. It is undeniably satisfying to think that the Charlottesville marchers will have to face the consequences of their choices. …
At the same time, amplification of these kinds of images and videos is good for the fascist cause. It raises their cultural visibility, provides a warped confirmation of their cry-bully martyrdom (this is the entire basis of the „on many sides“ argument), and helps cohere an even deeper sense of the collective fascist us,“ writes Whitney Phillips.

A few thoughts I thought on this last night: This is a very good point and still I’m torn because there are so many people who still are not aware of how bad these „nazis“ are (that’s why I shared *that* VICE clip). Like, people who still say nazis are such poor people who just haven’t got enough love as kids and need empathy. (Was in my TL just yesterday along with criticism for the people who tore down that damned statue.) The same empathy the same people often are not ready to show to those who fight against nazis to protect the weakest of our society.

Also there’s a difference between what people post and share and what media or people with high reach share. Sure, in social media days everybody is media and should to a certain degree be aware of what their post or tweet can do. But we often use it in the 2nd orality way, spontaneously, and social media are build to encourage affect. Ach, it’s complicated. (I’m talking less about the doxing here, more about sharing ‚omg look how shocking‘ nazi content that doesn’t reflect.) And I agree that this ’nazi porn‘ bears the danger of getting us stuck in a loop instead of building resistance.

News media are complicit. We can’t go on excusing journalism just cause it needs toxic outrage cycles bc of it’s financial problems. With the election in GER coming up I keep coming back to Danah Boyd’s words after US election: „Spectacle has a cost“ and „We live in a world shaped by fear and hype, not because it has to be that way, but because this is the obvious paradigm that can fuel the capitalist information architectures we have produced.“ (from this essay: https://points.datasociety.net/reality-check-de447f2131a3 )

Evi Herzing, Facebook, 16.08.2017

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Tatsächlich ist in diesem „Spiegel“-Cover beispielhaft kondensiert, was derzeit schiefläuft im hyperventilierenden Anti-Trump-Journalismus. Und nicht nur dort. Unser öffentlicher, von sozialen Medien turboladermäßig aufgeladener Diskurs ist längst in einen dauerhaften Erregungszustand eingetreten. Kein Wort ist zu groß, kein Vergleich zu schief, als dass er nicht angebracht werden würde. Die sozialen Netzwerke sind zum beliebtesten Tummelfeld geworden für Vergleiche, denen es an jeglichem Maßstab gebricht. Ob die Linken Gaza mit einem Nazi-Konzentrationslager vergleichen oder die Rechten Merkels Flüchtlingspolitik als Genozid am deutschen Volk brandmarken: Wer sich längere Zeit in den sozialen Netzwerken herumtreibt, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus, was da angeblich alles mit was deckungsgleich sein soll.

Celmins Wergin, Die Welt, 04.02.2017

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Februar 4th, 2017 at 12:08 pm

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Pro Asyl schreibt:

Seit langem sterben vor Europas Grenzen jedes Jahr Hunderte Menschen. 2014 und 2015 waren es Tausende. Die meisten von ihnen flohen vor Krieg, Verfolgung und Elend. Ein Großteil von ihnen hätte, einmal in Europa angekommen, gute Chancen gehabt, im Asylverfahren einen Schutzstatus zu erhalten. (…) Die EU versucht zunehmend, Flüchtlinge und Migrant*innen schon abzuwehren, lange bevor sie die Grenzen der Union erreichen – etwa in Nordafrika, in Osteuropa oder in der Türkei. Dafür kooperiert sie mit Drittstaaten, deren Regierungen sie als eine Art Türsteher einsetzt – auch wenn es sich bei diesen um autoritäre Staaten oder Diktaturen handelt, die die Menschenrechte von Flüchtlingen und oft auch die Menschenrechte ihrer eigenen Staatsbürger*innen missachten. Das Ergebnis dieser Politik ist genau das Gegenteil der »Verhinderung von Fluchtursachen«, die EU-Politiker*innen so gern im Munde führen. Indem die EU mit autoritären Regimes kooperiert und sie so indirekt sogar zur Verletzung von Menschen- und Flüchtlingsrechten motiviert, befördert sie jene Zustände, die Menschen in die Flucht treiben.

Spiegel Online zitiert Martin Schulz und Angela Merkel:

Das Einreiseverbot für Menschen aus sieben vorwiegend muslimischen Staaten nennt Schulz im SPIEGEL „unerträglich“. Leider habe das einst tolerante Einwanderungsland USA nun „einen Präsidenten, der im kleinsten Karo Politik macht“. Kanzlerin Angela Merkel hatte das Einreiseverbot am vergangenen Samstag in einem Telefonat mit Trump bedauert. Dies machte ihr Sprecher Steffen Seiberteinen Tag später öffentlich. Kurz darauf bekräftigte die Kanzlerin nochmals ihre Kritik am Vorgehen der US-Regierung.“

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/martin-schulz-donald-trump-spielt-mit-der-sicherheit-der-westlichen-welt-a-1133009.html

https://www.proasyl.de/thema/eu-asylpolitik/