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Gesellschaftskritische Kommunikation

Archive for the ‘Holocaust’ tag

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  1. Es gibt sieben Beispiele von schwersten Kriegsverbrechen, wo Burschenschafter beteiligt waren. Und alle diese Burschenschafter sind nach wie vor in den Ehrenlisten und Tafeln ihrer Verbindungen.

Rudolf Gelbard,Holocaustüberlebender aus Österreich zur Kraft hinter der FPÖ
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November 3rd, 2017 at 10:22 am

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Eine Gesellschaft, die immer wieder vorgibt, ihre Lehren aus dem Holocaust gezogen zu haben, ist gefordert, endlich ein klares Bekenntnis zum Antifaschismus abzugeben.

Köln gegen Rechts, Rede am 24.09.2017 auf der Demonstration „Nie wieder Faschismus. Solidarität statt Hetze“ in Köln anlässlich des Wahlergebnisses der Bundestagswahl.

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September 25th, 2017 at 9:13 pm

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Die größte Gefahr ist Gleichgültigkeit

Agnes Heller, Holocaust-Überlebende im Monitor-Interview, via Twitter am 21.09.2017
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September 21st, 2017 at 2:04 pm

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Mengenlehre erschöpft sich nämlich nicht darin festzustellen, dass eine Menge eine Teilmenge der anderen ist. Also schauen wir uns doch mal die konkreten Größenverhältnisse der jeweiligen Teil- und Gesamtmengen an:

Die Zahl der Muslime beträgt weltweit 1,6 Milliarden Menschen (alle Zahlen aus Wikipedia). Wie viele Attentäter gibt es darunter, die sich selbst als Muslime bezeichnen? Wir kennen sie ja alle ganz genau, wo sie gewohnt haben, mit wem sie verwand und befreundet waren.

Hitler und seine Leute waren keine irrlichternden Einzeltäter im Namen der Deutschen. Sie wurden von Millionen Deutschen unterstützt, gewählt. Dazu ein paar Zahlen, wegen der Mathematik: Zur Zeit der Weimarer Republik gab es geschätzt etwa 70 Millionen Deutsche, etwa 40 Millionen dürften wahlberechtigt gewesen sein. Ein Drittel von ihnen hat 1932 die NSDAP gewählt, im März 1933 waren es knapp 44 Prozent. Die Partei Hitlers zählte im Mai 1943 etwa 7,7 Millionen Mitglieder, grob geschätzt war also jeder vierte Deutsche über 18 ein Nazi mit Parteibuch.

Wenn ein nur annähernd so großer Teil der Muslime Terroristen wären oder auch nur mit dem Terrorismus sympathisierte, na dann gute Nacht du schönes Abendland.

Tim Gerber, Migazin – Migration in Germany, 11. Januar 2016

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Das gesetzliche Verbot der Holocaustleugnung wird oft als Verstoß gegen die Meinungsfreiheit kritisiert – ein Begriff, der heutzutage überstrapaziert wird. Hetze, Verleumdung oder Assoziationen zwischen unserer Bundeskanzlerin und einem weiblichen Geschlechtsteil werden unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit als „sachliche Kritik“ präsentiert.

Shahak Shapira, Die Zeit, 20.20.2016