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Blog für relevante Sichtweisen zum Zeitgeschehen. Twitter: @s_ights

Archive for the ‘Horst Seehofer’ tag

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Man stelle sich vor, Andrea Nahles und Olaf Scholz wären irgendwann in den letzten Tagen oder Nächten vor die Kameras getreten, hätten mit staatstragender Miene der Kanzlerin ihrer Unterstützung versichert und zugleich ihre Minister aus dem Kabinett Merkel zurückgezogen, die Koalition vorübergehend ausgesetzt und zwar genau so lange, bis ein Innenminister entlassen ist und eine gewisse Regionalpartei sich wieder zu Koalition und Koalitionsvertrag bekennt und zu einem sachgemäßen Umgang mit den Koalitionspartnern zurückfindet. Stattdessen: „Der Geduldsfaden wird dünner“ titelt die SPD auf ihrer Homepage und betont die „klaren Worte“ ihrer Vorsitzenden zur Koalitionskrise. (…) Wundert sich wirklich irgendwer über den Niedergang dieser alten und verdienstvollen Partei, deren Funktionäre auch in dunkelsten Zeiten standhaft und mutig blieben (und genau deshalb auf politisches Asyl in anderen Ländern angewiesen waren)?

Arne Birnenstock via Lisa Steinmann via FB, 2018.
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Man kann sich nicht ungestraft primitivpolemisch auslassen (…) ohne die eigene Mitte zu verunsichern und zu beschädigen.

Prof. Heinrich Oberreuter zur Rethorik der CSU, Frontal 21, 11.09.2018
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In der aktuellen Debatte um die von der CSU und Innenminister Horst Seehofer geforderten Zurückweisungen von Asylbewerbern an der deutschen Grenze kritisiert der CDU-[Ministerpräsident Daniel Günther aus Schleßwig Holstein] die bayerische Schwesterpartei. „Ich empfehle allen, auf einen Überbietungswettbewerb mit der AfD zu verzichten“, sagte er im Interview mit Spiegel Online. „Ich finde auch nicht, dass bevorstehende Landtagswahlen ein Grund sein können, alles zu entschuldigen.“

Florian Gathmannn, Philipp Wittrock, Spiegel Online, 13.06.2018

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Juni 13th, 2018 at 12:57 pm

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Eindrucksvoll wechseln sich Peinlichkeiten und wissenschaftliche Nachlässigkeiten ab in Scheuers Werk, erschienen bei der Books on Demand GmbH, Norderstedt. Ein Erscheinungsjahr fehlt in dem Buch; dafür verwendet der Autor unpräzise Formeln wie „in den letzten zehn Jahren“. Die Erfolge der CSU und Bayerns beschwört der Autor öfter als Horst Seehofer in jeder Passauer Aschermittwochsrede. Sätze beginnen oder enden im Nirwana. Ein Beispiel aus dem Vorwort: „Ein Gespräch, das Bürgerinnen und Bürger suchen, das diesen jedoch auch zugemutet werden kann. Nicht die Bürgerinnen und Bürger sind von der Partei gewissermaßen abzuholen.

Daniel Friedrich Sturm, Die Welt, 01.02.2014