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Gesellschaftskritische Kommunikation

Archive for the ‘Islamkritik’ tag

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Die „enthemmte Linke“, die alles in Frage stellt, aber jede Kritik am Islam als ‚islamophob’ zurückweist, hat mit ihrem Islamappeasement den Erfolg rechter Parteien erst ermöglicht und lässt säkulare, islamkritische Muslime im Stich, ja bekämpft diese sogar. Eine Kritik des Antisemitismus ist dem intersektionellen Feminismus begrifflich gar nicht mehr möglich, sodass diese feministische Theorie im Hass auf den jüdischen Staat linke Aktivisten und fundamentalistische Muslime vereint.

Hannah Wettig und Jörg Huber, Bahamas, 6. Juli 2017, Vortrag „Feminismus & Antirassismus – Was die Kölner Silvesternacht mit dem Kopftuch zu tun hat und warum Dieter Salomon die Schere im Kopf mit linken Antirassisten teilt“

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September 3rd, 2017 at 1:51 am

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Dessen Ausgangspunkt bildet das linke Selbstverständnis, sich in Totalopposition zur herrschenden Gesellschaftsordnung zu verorten und jede von dieser ausgehende Unterdrückung gleichermaßen zu bekämpfen. Dass dazu auch religiöser Fundamentalismus in all seinen Erscheinungsformen gehört, weiß auch die ag5 und dennoch wird dieser Anspruch nicht nur aufgegeben, sobald es um den Islam geht, Bemühungen eine solche Kritik zu formulieren werden pauschal als rassistisch abgewehrt und zu verunmöglichen versucht. Dies scheint darin begründet, dass solche Linken – in Ermangelung eines kritischen Begriffes von Rassismus – dem rassistischen Weltbild ein anti-rassistisches entgegensetzen, das dessen Kategorien nicht durchschaut sondern bloß umkehrt und dadurch indirekt reproduziert. Der Islam wird nicht als eine den Muslim_innen äußerliche Ideologie begriffen, die wie jede Ideologie Herrschaftsmechanismen verschleiert, sondern als naturhafte Eigenschaft, der nicht mit Kritik sondern mit Respekt und Toleranz zu begegnen sei.

Anonym, Das Problem heißt Kulturrelativismus, Indymedia

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August 28th, 2016 at 10:52 pm

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Auch wenn sie sich sonst nicht sonderlich mochten und mögen, was persische Nationalisten, Panaraber und Islamisten innig immer verbunden hat: Die Bewunderung für den Nationalsozialismus und Adolf Hitler. „Er habe es als „Auszeichnung“ verstanden, dass sein Geburtstag, der 20. April 1998, auf den Geburtstag von Adolf Hitler fiel. Das erfuhr die F.A.Z. aus Sicherheitskreisen. Entsprechende Aussagen über seine Begeisterung für Hitler stammen demnach aus dem engsten Umfeld von S. Auch sei S., der aus einer iranischen Familie stammt, stolz darauf gewesen, als Iraner und als Deutscher „Arier“ zu sein. Ursprünglich gilt Iran als die Heimat der Arier. Türken und Araber habe S. hingegen gehasst. Er habe ein „Höherwertigkeitsgefühl“ ihnen gegenüber gehegt. Die Ermittler gehen daher auch der Hypothese nach, ob S. bei seiner Tat gezielt Menschen mit ausländischer Herkunft getötet hat. Alle seine neun Opfer hatten einen Migrationshintergrund, sechs waren Jugendliche zwischen 14 und 17 Jahren, zwei waren junge Erwachsene im Alter von 19 und 20 Jahren. Drei Jugendliche waren türkischstämmig, zudem wurde eine 45 Jahre alte türkische Frau getötet. Drei andere Jugendliche – ein Junge und zwei Mädchen – waren Kosovo-Albaner.“

Thomas Osten-Sacken kommentiert den rechtsterroristischen Amok-Lauf in München via Facebook

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Diese so genannte Islamkritik der Rechten weltweit richtet sich allerdings nicht gegen den Islamismus, sondern gegen alle Muslime und Nichtmuslime – es ist letztlich wieder Rassismus gegen nicht-weiße Menschen. Leider wird der Islamismus seitens der Linken selten kritisiert, weil jegliche Diskussion zum Thema Islam in linken Kreisen tabuisiert ist.

Mahsa Abdolzadeh, 1. August 2016
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August 4th, 2016 at 1:29 pm

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Wieso also ist Tall mit diesen seinen ([…] klischeehaften) Pointen so erfolgreich? Weil es gar nicht an der Comedy liegt, sondern am deutschen Reflex, endlich mal wieder sagen zu dürfen, was man denkt, egal wie ressentimentbeladen es auch ist. (…) Er ist einer von ihnen: weiß, männlich, dick. Und die Argumentation: Er lacht über sein Übergewicht, dann darf er auch Witze über Schwarze machen.

Martin Spieß, Zebrabutter, 13. November 2015

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Juni 30th, 2016 at 8:45 am

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How did we end up here, where a publication lauded by writers’ association PEN for its courage in pursuing freedom of expression clearly states that the problem is not with some Muslims, but with all Muslims? That small, ostensibly innocuous things, such as wearing the hijab or refusing to sell bacon, or even having a long beard, are the opening credits to a final scene of death.

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Der Islam ist ein spezifisches Problem, das den Rahmen einer generalisierten Religionskritik sprengt, vor allem da die meisten nordafrikanischen und arabischen Staaten nicht nur islamisch »geprägt«, sondern vielmehr islamisch konstituiert sind, weshalb sie konsequenterweise die »Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam« verabschiedeten, die sich ganz explizit gegen die universellen Menschenrechte – diese »säkulare Interpretation der judäo-christlichen Tradition«, wie es der iranische Vertreter bei der UNO formulierte – richtet. Nicht zuletzt wegen dieser staatsreligiösen Dominanz sind auch Nichtmuslime – also vor allem Christen und Säkulare – der islamischen Geschlechter- und Sexualitätsvorstellung unterworfen. Dieser sind ferner nicht nur die Frauen, sondern auch eine Vielzahl, wenn nicht sogar die Mehrheit der Männer zumindest indirekt ausgesetzt.

Paulette Gensler, 04. Februar 2016

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