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Blog für relevante Sichtweisen zum Zeitgeschehen. Twitter: @s_ights

Archive for the ‘Israel’ tag

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Mein solidarisches Verhältnis zu Israel macht mich nicht blind und taub für israelische Vergehen. Im Gegenteil. Was in Teilen schrille Debatte um Antisemitismus und Antizionismus vernachlässigt, ist jene Kritik, die in emotionaler Nähe und Sorge um Israel, nicht in antisemitische Verweigerung des Existenzrechts Gründer.

Carolin Emcke

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Mai 8th, 2018 at 12:26 pm

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It’s not only Pakistan that we pay billions of dollars to for nothing, but also many other countries, and others. As an example, we pay the Palestinians HUNDRED OF MILLIONS OF DOLLARS a year and get no appreciation or respect. They don’t even want to negotiate a long overdue peace treaty with Israel. We have taken Jerusalem, the toughest part of the negotiation, off the table, but Israel, for that, would have had to pay more. But with the Palestinians no longer willing to talk peace, why should we make any of these massive future payments to them?

Donald Trump via Twitter, 02.01.2018
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Januar 4th, 2018 at 8:21 am

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Blicken wir auf die Vorkommnisse am Tempelberg, so gestaltete sich dort der Einsatz dieser Detektoren als weitaus schwieriger als in Mekka. Nicht etwa, weil es an Legitimation fehlen würde. Zwei israelisch-drusische Beamte verloren ihr Leben bei einem arabischen Terroranschlag auf dem Tempelberg. Es ist eher verwunderlich, warum die Installation der Detektoren nicht schon früher erfolgte – denn die Lagerung von Waffen ist dort schon fast eine Tradition.

Als Reaktion auf die daraufhin vorgenommenen israelischen Sicherheitsvorkehrungen folgte der „Tag des Zorns“. Initiiert vom „gemäßigten“ „Friedensengel Abbas“ höchstpersönlich (um Papst Franziskus zu zitieren). Nun möchte man sich unweigerlich fragen, was an blindem und indoktrinierten Zorn dieser Person und seiner Anhänger neu sei. Im Grunde gar nichts. Und so widerwärtig die anschließenden Morde an drei Israelis in Judäa und Samaria waren, so wenig überraschend sind sie.

Melissa Kaiser, 4. August 2017, Jüdische Rundschau
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Nakba-Ausstellung & die Causa Salzborn: Die israelbezogene Politik der Universitätsleitung in Göttingen

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Die Georg-August-Universität Göttingen kündigt die Ausstellung „Die Nakba – Flucht und Vertreibung der Palästinenser 1948“ an. Diese Ausstellung hält einer kritischen Prüfung nicht stand und wird deswegen scharf kritisiert. Lothar Galow-Begemann führt unter anderem die Verfälschung der israelischen Gründungsgeschichte an. Einerseits werden „systematische Feindseeligkeiten arabischer Bevölkerungsteile gegen Juden“ ausgeblendet. Die arabische Bevölkerung werde als „friedlich agrarische“ Gesamtheit gezeichnet, die von „Horden jüdischer Terroristen und Soldaten unschuldig überfallen, beraubt und masakriert worden sei“. Unter anderem tritt Udo Steinbach auf. Der Referent verharmlost den palestinensischen Terrorismus mit Aussagen wie nachfolgende:

Meines Wissens nach hat es in den 90er-Jahren nicht einen einzigen Anschlag gegeben, an dem die Hamas beteiligt gewesen wäre.

Claudio Casula bezeichnet Steinbach daraufhin als „Mümmelgreis“ und „Experte ohne Ahnung“.

In dieser Ausstellung wird die Gründung des Staates Israel 1948 als Höhepunkt einer illegitimen Landnahme beschrieben. (…) Durch den Begriff „Nakba“ wird die Gründung des Staates Israel zu einer Katastrophe erklärt und damit schon im Titel deutlich gemacht, welches Wunschziel der Ausstellung zu Grunde liegt und sie in ihrer Botschaft an Betrachtende chrakterisiert: Die Abschaffung des jüdischen Staates.

kritisiert Lothar Galow-Begemann die Ausstellung.

Der Mythos von der „tiefen Verwurzelung des palästinensischen Volkes“ ignoriert die starke Wanderungsbewegung von und nach Palästina, die im 19. Jahrhundert und besonders in seiner zweiten Hälfte die demografischen Verhältnisse dieses Landes bestimmte. Ein großer Teil der sogenannten „Araber Palästinas“ stammt nicht von den mohammedanischen Eroberern des 7. Jahrhunderts ab, sondern von Einwanderern aus den Nachbarländern und noch weiter entfernten Gebieten. (…) Eine verbreitete falsche Rezeption geht davon aus, dass die jüdische Einwanderung nach Palästina erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann.

schreibt Jörg Rensmann in der Onlinepublikation „Der Mythos Nakba. Fakten zur israelischen Gründungsgeschichte.

Nicht die Gründung des Staates Israel schuf das Flüchtlingsproblem, sondern der Krieg der Araber gegen die Gründung des jüdischen Staates. […] Hätten die Palästinenser und die arabischen Staaten den Teilungsbeschluss [der Vereinten Nationen] akzeptiert, wäre Palästina schon seit 1948 ein unabhängiger Staat, und das Problem der Flüchtlinge hätte nie existiert.

zitiert der Blog Mena-Watch den israelischen Publizisten und Politikwissenschaftler Shlomo Avineri.
Dass seitens der Göttinger Universitätsleitung von „kultureller Diversität“ gesprochen wird, während der angesehene Antisemitismusforscher Samuel Salzborn der Laufpass gegeben wird, lässst die politische Motivation der Universtitätsleitung durchscheinen, kritisiert Alexander Feuerherdt.

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Deutsche Steuergelder für Terroristen?
Das Geld fließt auch an die Familien von Selbstmordattentätern. Vater Tarajreh weist dennoch weit von sich, dass das ein Anreiz für weiteren Terror sein könnte.(…)  Doch die Märtyrer-Renten sind in der palästinensischen Gesellschaft längst ein enormer Wirtschaftsfaktor. Nach eigenen Angaben unterstützt der Fonds 35.000 Familien. Rein formal untersteht er der Palästinensischen Befreiungsorganisation PLO. Deren Vorsitzender ist Mahmoud Abbas, zugleich Präsident der Autonomiebehörde, von der das Geld in Wirklichkeit kommt. Schwarz auf weiß nachzulesen im aktuellen Haushaltsplan. Gesamtbudget für den Märtyrerfonds: fast 670 Millionen Schekel, rund 160 Millionen Euro. Viel Geld für ein Staatsgebilde, in dem Bedürftige ohne ausreichende Absicherung auskommen müssen, und das ohne internationale Hilfe nicht überlebensfähig wäre. Einer der größten Geldgeber: die Bundesregierung. Allein im vergangenen Jahr flossen 162 Millionen Euro in die Palästinenser-Gebiete. Weiß die Regierung von den Transfers an die Angehörigen von Terroristen? Wir fragen die Sprecherin des Auswärtigen Amtes. Sawsan Chebli, Sprecherin Auswärtiges Amt: „Dazu liegen dem Auswärtigen Amt keine Erkenntnisse vor, nein.“ Vielleicht sollte das Amt einfach mal in Ramallah nachfragen. Wir treffen Kadura Fares, einflussreicher Fatah-Politiker und Vorsitzender des Gefangenenverbandes. Nicht nur „Märtyrerfamilien“ werden belohnt, erzählt er. Wer nach Attacken auf Israel in Haft kommt, bekommt ein Gehalt aus einem weiteren Fonds.

Markus Pohl, RBB am 25. August 2016

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Zur Gründung Israels spielt neben dem Holocaust auch das Schicksal hunderttausender arabischer verfolgter Juden eine zentrale Rolle. Antisemiten und Israelkritiker lassen diesen Teil der Geschichte aus. So denken viele, Israeliten gehörten nicht in den Nahen Osten, hätten fremdes Land besetzt. Tatsächlich erlebten Ägypter, Iraner, Iraker uva. Verfolgung, Unterdrückung bis hin zu Progromen aufgrund ihres jüdischen Glaubens. Seit den 1930er Jahren fanden hunderttausende arabische Flüchtlinge im damals in der Gründung befindlichen Staat Israel einen sicheren Hafen, Unabhängigkeit und Freiheit.
In Erinnerung an dieses oftmals ausgeblendete Schicksal dokumentiere ich die Dokumentation “The Forgotton Refugees”.

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Mai 4th, 2016 at 8:00 am

Deutschland diskutiert ob antisemitischer Anschlag antisemitisch ist

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Nachfolgend dokumentiere ich einen Facebook-Post von Friedensdemo-Watch:

“Stellt euch vor, ein Gericht hätte die Brandanschläge in Rostock-Lichtenhagen im Sommer 1992 nicht als rassistische Tat eingestuft, da die Täter, laut eigener Aussage, nur auf die Flüchtlingssituation in Mecklenburg-Vorpommern aufmerksam machen wollten – wäre das nicht eine seltsame, wenn nicht sogar grauenhafte Vorstellung?” https://www.facebook.com/fickomagazin/posts/10152908619974902

“Die Palästinenser hatten gestanden, im vergangenen Sommer Brandsätze auf die Synagoge geschleudert zu haben. Sie hätten damit die Aufmerksamkeit auf den Gaza-Konflikt lenken wollen. […] Auch gebe es keine Anhaltspunkte für eine antisemitische Tat.” http://www.taz.de/!154216/

 Merke: Wer Brandsätze gegen eine Synagoge wirft, will diese natürlich nicht anzünden und mit Antisemitismus hat das auch nichts zu tun.

“Von nun an kann jeder Hooligan Brandanschläge auf Moscheen [verüben] mit der Begründung, die Politik im Iran gefalle ihm nicht. Anhaltspunkte für eine muslimfeindliche Tat wird das Amtsgericht in Wuppertal jedenfalls nicht feststellen können.” https://www.fischundfleisch.com/politik-jetzt-ich/ein-brandanschlag-als-israelkritik.html

 „Der Vorsitzende der Jüdischen Kultusgemeinde Wuppertal, Leonid Goldberg, zeigte sich enttäuscht über das Urteil. Es habe sich bei dem Anschlag sehr wohl um eine antisemitische Tat gehandelt, sagte er. Den Aussagen der Männer schenkte er keinen Glauben.“ http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/21452