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Blog für relevante Sichtweisen zum Zeitgeschehen. Twitter: @s_ights

Archive for the ‘Rechte Rhetorik’ tag

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Was in ganz Europa fehlt, sind feste und rechtschaffende Stimmen, die in der Lage sind, den populistischen Argumenten der Rechten entgegenzutreten.

Gulf News, Vereinigte Arabische Emirate zit. n. Neues Deutschland, 8./9. September 2018

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September 14th, 2018 at 11:46 am

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Man kann sich nicht ungestraft primitivpolemisch auslassen (…) ohne die eigene Mitte zu verunsichern und zu beschädigen.

Prof. Heinrich Oberreuter zur Rethorik der CSU, Frontal 21, 11.09.2018
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Durch Realitätsumdeutung, verhindert man Zäsuren.

Sascha Lobo im Spiegel Online (29.08.2018) über den Umgang staatliche Stellen und dem Bundesinnenministerium zu den rechtsradikalen Ausschreitungen in Chemnitz.

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Seit sich die Rechte als Minderheit ausgibt, ist für sie vieles möglich geworden. Sie ist auf den Kanälen nach oben gesurft, die die liberale Demokratie eigentlich für Leute ausgelegt hatte, die wirklich einer Minderheit angehören. Es ist ein rhetorischer Trick, der ihr erlaubt, die Demokratie zu bekämpfen, indem sie einfach nur gute demokratische Werte einfordert: Gleichberechtigung, Meinungsfreiheit und Toleranz. Dass sie gleichzeitig die freie Presse bekämpft und ganze Religionsgemeinschaften zum Abschuss freigibt, irritiert ihre Anhänger nicht. Sie selbst, so geht die Legende, erführen diese Toleranz von den Toleranten schließlich auch nicht.

Felix Stephan, Die Zeit Online, 10.11.2016

 

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Was früher nach zwölf Bier an der Pissrinne hinterm Bierzelt geblökt worden sein mag, das ist heute in Ton und Inhalt offizielles Statement einer Bundestagsabgeordneten. Früher verpufften Verblendungen wirkungslos in Peinlichkeit, heute strahlen sie ab und werden infektiös.

Arno Frank, Der Spiegel, 8.4.2017
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August 5th, 2018 at 9:45 am

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Für mich ist Linkssein eine Haltung. Eine bürgerliche Haltung, um es genauer auszudrücken. Eine Bürgerpflicht, die sich aus bürgerlichen Privilegien ableitet, und die man deshalb bei jenen nicht erwarten darf, die solche Privilegien nicht genießen. Der Bürger Karl Marx nannte es den „kategorischen Imperativ, alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen ist“. Wer solche Verhältnisse nicht hasst, sondern rechtfertigt, weil sie das Ergebnis von Ordnungen sind, deren Bestand wichtiger ist als das Leiden einzelner Menschen oder Gruppen; oder wer die Knechtschaft, Verlassenheit und Verachtung als Ergebnis einer natürlichen Ordnung der Dinge – zum Beispiel des Geschlechts, der Rasse, der Intelligenz oder des Charakters – erklärt, der ist rechts.

Alan Posener, Starke Meinungen, 08.01.2018 Read the rest of this entry »

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Januar 11th, 2018 at 9:47 pm

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(…) es liegt auf jeden Fall eine große Gefahr darin – besonders, wenn man sich jetzt zu viel Mühe gibt, diese Leute zu umwerben. Man muss einsehen: Es gibt Leute, die nicht für die Demokratie zu gewinnen sind. Es ist nicht nur sinnlos, das zu versuchen, es ist sogar gefährlich. Denn das heißt, dass man sich zu viel von dem aneignet, was die wollen. Wenn die CSU jetzt vom Schließen der rechten Flanke spricht oder Merkel davon, die rechten Wähler im Osten wiederzugewinnen – man kann, soll und darf dabei nicht zu weit gehen. Das war auch in der Weimarer Republik das Problem: Es waren ja vor allem die Wähler östlich der Elbe, die Hitler an die Macht gebracht haben.

James Hawes, Vice Magazine, 05.10.2017
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Oktober 8th, 2017 at 11:03 am

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Die „gefühlte“ Realität dieser Leute ist nicht ins Rationale verschiebbar, was die aber kapieren sind Gefühle. Das Gefühl eins in die Fresse zu kriegen für Menschenverachtung und Volksverhetzung, zum Beispiel. Ich glaube so eine Gruppe kann nur mit breit angelegter gesellschaftlicher Ächtung und einer schlagfertigen Gegenposition begrenzt werden. Wie ein Altautonomer es mal in einem Interview ausdrückte: wir gehen immer davon aus, dass Leute die Dinge diskutieren wollen, diese Leute wollen aber keine Lösungen finden, sie wollen herrschen und dazu ist ihnen jedes Mittel recht. Wenn wir das weiter so nett „verstehen“ und „Ängste“ ernst nehmen seh ich braun…

In einer Diskussion zum Thema „Umgang mit Wutbürgern“ und dem Panorama-Video https://www.facebook.com/panorama.de/videos/1107129126091423

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September 26th, 2017 at 3:32 pm

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Aus feministischer Sicht ist die momentan beliebte Gleichsetzung von Rechts- und Linksextremismus nicht nachvollziehbar. Sie geht nicht nur aus historischen Gründen und Kriminalstatistiken nicht auf, sondern auch daher nicht, weil bereits Rechtspopulismus und rechtsextreme Gruppen antifeministisch, rassistisch und antisemitisch operieren. Ich lasse diesen Vergleich nicht zu und auch wenn die Gewalt einiger linksextremer Gruppen nicht zu leugnen ist, wehre ich mich gegen diese Zuspitzung und die daraus resultierenden staatlichen Maßnahmen.

Pepe, Feminismus im Pott, 05.09.2017 Read the rest of this entry »

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„Eine Sprecherin des Ministeriums betonte, es handele sich um einen Anfangsverdacht. Ein dringender Tatverdacht bestehe nicht. Festnahmen gab es bislang nicht.“

Sie haben Schusswaffen, Munition, Lebensmittel gehortet, eine Liste mit linken Politikern als Anschlagsziele erstellt und sich im Chat darüber unterhalten, wie nach genügend Anschlägen die öffentliche Ordnung zusammenbricht und dann die Nationalen die Macht übernehmen.