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Gesellschaftskritische Kommunikation

Archive for the ‘Refugees Welcome’ tag

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Während des Prozesses zeigte sich, dass die sogenannten Einsatzberichte der beteiligten Beamten offenbar von Vorgesetzten nachbearbeitet wurden. Den Verteidigern der Angeklagten war aufgefallen, dass die Daten der Berichte zum Teil mehrere Tage später lagen als der Einsatz. Im Zeugenstand gaben zwei Polizisten an, ihre Vorgesetzten korrigierten die Dokumente generell auf Rechtschreibfehler, bevor sie zu den Akten kämen. Ein dritter sagte, »die Führung« prüfe die Texte »auf Kohärenz«. Auch hinsichtlich des Gewaltbegriffes der Polizisten war der Prozess aufschlussreich. Ein von der Verteidigung befragter Beamter argumentierte, Gewalt seitens der Polizei sei keine »richtige Gewalt«. Ein anderer zeigte sich überzeugt, das Recht zu haben, Demonstrierenden zwecks Auflösung einer friedlichen Sitzblockade ins Gesicht zu schlagen.

Theresa Funke, Junge Welt, 19.08.2017

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(…) was ich das „Paradigma der Immobilität“ nenne. Wir betrachten Migration als etwas Unnormales. Als Problem. Wir haben immer noch nicht verinnerlicht, dass Migration ein Teil unserer Realität ist – und ein Grundrecht jedes Menschen. Das Recht auf Mobilität. Das Recht, dorthin zu gehen, wo die Lebensbedingungen besser sind. Migration verhindern zu wollen ist, als würde man versuchen, die Sonne am Aufgehen zu hindern: Komplett sinnlos. Schon das Wort „Flüchtlingswelle“ ist Unsinn. Es ist keine Welle und es wird auch nicht „abebben“. Migration ist Normalität in einer globalisierten Welt, in der der Unterschied zwischen arm und reich eklatant ist.

Migrationsforscher François Gemenne Im Interview mit Andrea Ritter, Stern, 14.08.2017
http://stern.de/politik/ausland/migrationsforscher-im-stern-interview-6382346.html

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August 16th, 2017 at 12:46 pm

Der Eiskeller in #Kaltland

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Party im Conne Island - Werbung auf der Homepage

Party im Conne Island – Werbung auf der eigenen Homepage

Auch sich aufgeklärt gebende linke Zusammenhänge sind nicht frei von Irrtümern und Fehlentscheidungen. Auf Basis der öffentlichen Stellungnahme „Ein Schritt vorwärts, zwei zurück“ diskutiert die radikale Linke über die Grenzen von Leipzig-Connewitz hinaus in den Grenzen deutscher Willkommenskultur. Das Statement des Conne Island in Leipzig verdient insofern Beachtung. In schroffer Verkürzung bedient das Plenum auch rassistische Ressentiments und verliert sich in Differenzkategorien. Damit leistet das Island keinen Beitrag zum eigentlichen Problem – sexualisierte Übergriffe auf Frauen und Discoschlägereien sowie Rassismus – sondern schafft Neue.

Es hat Vorfälle auf Veranstaltungen des Conne Islands gegeben, die eine öffentliche Erklärung aus Sicht der Betreibenden offensichtlich erforderlich machten. Den Hintergrund bilden sexualisierende Anmachversuche im Rahmen von Parties und Konzerten. Linke Popkritiker_innen attestieren den Tanzpalästen der Kulturindustrie die suggestive Wirkung auf die von den prekären Verhältnissen Gescholtenen, dort den Ausbruch zumindest noch imaginär durchspielen zu können. Darin sehen linke Gesellschaftskritiker_innen die grundsätzliche Vorbedingung für bessere gesellschaftliche Verhältnisse jenseits des Bestehenden gewahrt. Diese Ausbruchversuche äußern sich in verschiedensten Ausprägungen und Stufen der Enthemmung. „Freiheit“ bringt unter den falschen Verhältnissen positive wie negative Folgen mit sich und sexualisierte Übergriffe sind neben anderen Formen eskalierender Gewalt Ableitungen hieraus. Dies relativiert das Stattgefundene im „Eiskeller“ in keinster Weise. Jede Diskriminierung muss zurückgedrängt werden und gehört kritisiert sowie „Arschlöcher rausgeschmissen“ (Jungle World). Es ist  Notwendigkeit, mit menschen- oder gruppenbezogener Kritik nicht vor diesen stehen zu bleiben.

Besonderheiten und Normalität

Zahlreiche Vergewaltigungen auf dem Oktoberfest 2016 in München zogen nur kleine mediale und öffentlich wahrgenommene Kreise. Die Schlagzeilen nach den sexuellellen Übergriffe und sexualisierter Gewalt in Köln zu Sylvester 2015 löste hingegen eine bundesweite Diskussion gegen Geflüchtete und eine Verharmlosung gesamtgesellschaftlich verankerter sexueller Gewalt gegen Frauen aus. Welche besonderen Umstände führen dazu, dass die bittere Normalität auf hiesigen Tanzflächen zu einer bundesweiten Berichterstattung führt?

Statements und kritische Einordnungen zum Zeitgeschehen haben immer Gewicht, wenn sie vom Plenum des Conne Islands unterschrieben sind. Der Ort des Geschehens im links-alternativen Stadtteil Leipzig-Connewitz ist eine antideutsche Hochburg. Das Gebäude wurde 1990 von kommunistischen Zusammenhängen eingenommen, ausgebaut und seither betrieben. Leipzig-Connewitz gilt nicht zuletzt wegen der theoretischen Outputs und zivilgesellschaftlichen Interventionen als prägend für die postkommunistische Theoriebildung im Speziellen und linksradikale Diskussionen der letzten 25 Jahre in Deutschland im Allgemeinen.

Das Conne Island Plenum erklärt in seiner Mitteilung am 7. Oktober 2016:

Aufgefallen ist außerdem der Missbrauch des „Refugees-Fuffzigers“ durch junge Männer mit Migrationshintergrund, die in größeren Gruppen insbesondere Tanzveranstaltungen am Wochenende besuchen und den geringen Eintritt gern bezahlen um dort für Stress zu sorgen.

Weiter im Text schreibt das Plenum des Conne Island, es handele sich bei diesen „Refugee-Männern“ um „größere Gruppen“ mit einer „stark autoritär und patriarchal geprägten Sozialisation“. Menschen wird hierin aufgrund vermeintlich festgeschriebener biologischer, sozialer oder kultureller Merkmale  zum Vorwurf gemacht, das Angebot des ermäßigten Eintritts zu missbrauchen, und zwar nur um „Stress“ machen zu können, zum Beispiel Frauen sexualisiert anzutanzen. Die Vorfälle werden  anhand der Kategorien  Geschlecht, Herkunft, Kultur und Abstammung sowie sozialer Status kritisiert. Dabei fehlt eInge wahrnehmbar darüber hinausgehende gesellschaftskritische Einordnung. Das Conne Island verengt so seine Perspektive stattdessen auf „Ausländer“ und eine „naive“ Willkommenskultur.

In der Wahrnehmung zitierter Zeilen geht ein Satz fast völlig unter:

Egal ob die Betreffenden Syrer, Connewitzer, Ghanaer, Eilenburger, Leutzscher oder Russen sind, haben sie leider in erschreckend vielen Fällen eines gemein: Es kommt zu sexistischen Kommentaren – egal ob abfällig oder vermeintlich bewundernd – und nicht selten auch zu Handgreiflichkeiten gegenüber Frauen, die ihren Weg kreuzen.

 

Deutschland nimmt Connewitz in die Arme

Die Leipziger Volkszeitung titelt:

Conne Island ist in der Realität angekommen

Die taz schreibt

Denn es ist an seinem Umgang mit Flüchtlingen gescheitert,

was laut Spiegel Online Sprecherin Tanja Rußack als „naiven Plan“ bezeichnet.

Michael Paulwitz kommentiert für die rechte Zeitschrift Junge Freiheit begeistert ob der politischen Steilvorlage aus Leipzig:

„Integration“, die „wie von selbst“ durch „gemeinsam feiern“ läuft – ein „recht naiver Plan“, muß „Conne Island“ leicht ratlos zugeben. (…) Hat man die Türen dagegen erst mal aufgemacht, kriegt man sie kaum wieder zu; versucht man’s trotzdem, muß man noch dazu den eigenen Komplizen erklären, warum auf einmal mehr Sicherheitspersonal gebraucht wird und sie dafür auch mehr bezahlen sollen.

Gegenüber Spiegel Online erklärt das Conne Island:

„Wir distanzieren uns nicht von der ‚Refugees Welcome‘-Politik“

Es ist bezeichnend, dass Tanja Russak dies überhaupt klarstellen muss.

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Der „Hilferuf“ des links-alternativen Freiburger Clubs White Rabbit Anfang des Jahres und die Reaktionen aus Presse und linken Kreisen zeigten deutlich, wie schwierig es ist, offensiv solidarisch mit Geflüchteten zu sein, rechten Stimmungen entgegenzuwirken und gleichzeitig anzuerkennen, dass mit dem Tragen eines „Refugees Welcome“-Beutels eben nicht automatisch alle Probleme und Konflikte gelöst sind. Fakt ist und bleibt, dass sexistische Übergriffe, mackerhaftes Auftreten, antisemitisches, rassistisches und anderweitig diskriminierendes Verhalten im Conne Island nicht geduldet werden und jede Person, die sich nicht an unsere Regeln hält, des Eiskellers verwiesen wird – ungeachtet seiner/ihrer Herkunft. Dieser Ort mit seinen Grundsätzen, wie wir ihn uns in den letzten 25 Jahren erkämpft haben, muss bestehen bleiben – trotz und gerade wegen der turbulenten gesellschaftlichen Situation, in der wir uns momentan befinden.

Conne Island Plenum, Oktober 2016

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Oktober 14th, 2016 at 8:59 am

Offener Brief an die Öffentlichkeit und an die zuständigen Stellen über die Zustände bezüglich der Frauen in der Westerwaldstraße

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Geflüchtete aus Köln haben sich am 17. Februar zu Refugeeprotesten entschieden, um auf die prekären Lebensbedingungen in der Unterkunft Westerwaldstraße hinzuweisen. Im Zuge der Proteste sind zwei Offene Briefe veröffentlicht worden. Diese veröffentlichen wir zu Dokumentationszwecken.

Nachfolgend der Offene Brief von Frauen aus der Flüchtlingsunterkunft in Köln Humboldt-Gremberg, Westerwaldstraße, in welchem u.a. auf sexuelle Übergriffe einer näher nicht benannten Securityfirma hingewiesen wird.

Wir, Frauen aus der Flüchtlingsunterkunft Westerwaldstraße 92a in Köln Humboldt-Gremberg, sehen die Notwendigkeit, neben dem offenen Brief über die Zustände in der Flüchtlingsunterkunft, zu dem wir unsere Zustimmung erklären, eine weitere Erklärung an die Öffentlichkeit zu verfassen. Als Frauen in der Flüchtlingsunterkunft sind wir neben diesen inakzeptablen Lebensbedingungen weiteren schwerwiegenden Problemen ausgesetzt, die unser Leben und unsere Psyche bedrohen.

Es gibt keine Privatsphäre, keinen Rückzugsraum für Frauen in der Unterkunft. Mütter können ihre Säuglinge nicht in Ruhe stillen, schwangere Frauen haben keine Ruhe und spezielle Versorgung, Mütter haben keine Möglichkeit, um ihre Kinder mit gesunder Nahrung und Bildung zu versorgen. Aber das ist nicht alles.

Die Security-Crew der Unterkunft organisiert seit ihrer Ankunft in der Turnhalle sexuellen Missbrauch und Belästigungengegen Frauen unter uns. Die Gruppe besteht aus neun Männern: dem Leiter, sowie vier für die frühere Schicht und vier für die spätere Schicht. Sie filmen Frauen beim Stillen, beim Duschen und nachts beim Schlafen. Sie ziehen Ehepaaren die Decke weg, wenn sie darunter nackt und intim sind. Sie zwingen Frauen mit Gewalt zum Geschlechtsverkehr. Auch wenden sie psychischen Druck und Zwang an, um Frauen zum Geschlechtsverkehr zu bewegen, indem sie z.B. behaupten, ihnen als Gegenleistung einen Wohnung zu besorgen. Nachts bringen die Securities andere Männer von außerhalb, die die Kleidung der Security-Crew anziehen und zu den Frauen gehen. Sie lauern Frauen als Gruppe auf, wenn sie von der Toilette im Außenbereich in die Turnhalle gehen wollen, lassen sie nicht hinein gehen und versuchen sie dann zu vergewaltigen, während ein Teil der Gruppe Ausschau hält. Das Gleiche spielt sich auch in den Duschen ab. Die Securities nehemen die Frauen auch mit in ihre Räume, um dort Geschlechtsverkehr mit ihnen zu haben. Die betroffenen Frauen sind teilweise minderjährig..

Wir können die Zahl der Betroffenen nur schätzen, weil betroffene Frauen oft zu viel Angst haben jemandem davon zu erzählen. Einige Frauen haben aber von den Übergriffen berichtet. Andere unter uns sind Augenzeugen sexueller Übergriffe geworden. Wir haben die Vergewaltigungen, den sexuellen Missbrauch und die Belästigungen schon vor vielen Wochen immer wieder beim Management der Turnhalle angezeigt, aber diese haben nichts dagegen unternommen.

Die Verantwortlichen für diese Verbrechen müssen zur Rechenschaft gezogen werden!

Die Frauen in der Unterkunft brauchen spezielle Betreuung und Frieden!

 

Der zweite Offene Brief ist hier zu finden: http://sichten.blogsport.eu/offener-brief-fluechtlinger-koeln-humboldt-gremberg/

Angemerkt sei an dieser Stelle, dass die Argumentation auf Frauen in Puncto „um ihre Kinder mit gesunder Nahung und Bildung zu versorgen“ einem Genderbias unterliegt. Es wäre wünschenswert, diese Möglichkeiten für alle Eltern geschlechterunabhängig einzufordern.

Offener Brief an die Öffentlichkeit und an die zuständigen Stellen über die Zustände in der Flüchtlingsunterkunft Westerwaldstraߟe (Humboldt-Gremberg)

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Geflüchtete aus Köln haben sich am 17. Februar zu Refugeeprotesten entschieden, um auf die prekären Lebensbedingungen in der Unterkunft Westerwaldstraße hinzuweisen. Im Zuge der Proteste sind zwei Offene Briefe in Köln verteilt worden.

Eine Abschrift des zweiten Offenen Briefes von geflüchteten Frauen aus derselben Flüchtlingsunterkunft findet ihr ebenfalls auf unserem Blog. An dieser Stelle veröffentlichen wir zu Dokumentationszwecken den Offenen Brief der Flüchtlinge aus Köln Humboldt-Gremberg, die in der Westerwaldstraße in einer Turnhalle untergebracht sind:

Wir, Flüchtlinge aus der Turnhalle in der Westerwaldstr. 92a in Köln Humboldt-Gremberg, richten diesen offenen Brief an die Öffentlichkeit und die zuständigen Stellen, um auf die absolut inakzeptablen Bedingungen, unter denen wir hier leben müssen, aufmerksam zu machen.

Wir fordern hiermit eine sofortige Veränderung dieser Bedingungen. Wir können so nicht mehr weiter leben!

Für uns ist diese Turnhalle, die seit Dezember als Massenunterkunft für Flüchtlinge dient, keine Notunterkunft. Sie ist ein Gefängnis. Wir sind
Familien aus verschiedenen Nationen. Unter uns sind schwangere Frauen, Kinder und Neugeborene. Wir sind hier zusammen gepfercht mit hunderten Menschen in einem einzigen Raum ohne Abtrennungen und Privatsphäre.
Es ist dreckig und es gibt kaum sanitäre Einrichtungen. Wir hungern und werden mangelernährt. Uns werden dringend notwendige Operationen und
medizinische Versorgungen verweigert. Und als wäre das alles nicht genug, sind die Securities in dieser Turnhalle Schwarzarbeiter, die sich uns gegenüber als Mafianetzwerk
bezeichnen.

Wir haben uns immer wieder bei dem Management der Unterkunft Über diese Zustände beschwert, ohne dass sich irgendetwas verändert hat. Stattdessen wird uns sogar verboten, die Stadt zu verlassen und unser Besuch wird eingeschränkt. Niemand von uns hat bisher einen Termin zu einer Erstanhörung bekommen. Wir sind hier verlassen und eingesperrt und haben keine Perspektive auf ein Ende dieser Situation. Wir haben alle unter den Kriegen wie in Syrien und Afghanistan gelitten und haben den Terror dort erlebt. Die meisten von uns haben vor ihrer Flucht Folter erlebt und haben noch nicht verheilte Wunden davon. Als wir hier her gekommen sind waren wir geschockt, unter welchen grauenvollen Bedingungen wir hier leben müssen. Wir können arbeiten, wir können studieren, wir wollen uns ein Leben aufbauen! Manche von uns weinen jeden Tag. Manche sagen, sie würden lieber in Syrien sterben, als unter solchen Bedingungen. Manche von uns würden am liebsten ihrem Leben ein Ende setzen.
Wir wollen endlich in Frieden leben, arbeiten, zur Schule und Universität gehen und uns wieder ein Leben aufbauen!

Wir fordern, dass wir endlich unser Recht bekommen, in Deutschland zu bleiben!

Wir fordern dezentrale Unterbringung in Wohnungen!

Wir fordern, dass diese Unterkunft geschlossen wird, sodass hier nie wieder jemand eingesperrt sein muss!

Wir fordern unser Recht auf medizinische Versorgung!

Wir fordern unser Recht, Köln zu verlassen und Besuch zu empfangen!

Wir fordern, dass die in der Westerwaldstr. 92a arbeitenden Mafiastrukturen sowie die verantwortlichen Personen inklusive der Leitung der Security und dem Management sofort aus der Turnhalle entfernt werden!

 

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Februar 18th, 2016 at 8:00 am

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Der aus Syrien stammende Künstler Ayman Darwich ist als Refugee in St. Andreasberg, Harz untergebracht. Dort wird in der Dorfkirche eine Ausstellung seiner Bilder statt finden, in welchen er seine Kriegs- und Fluchterfahrungen ausdrückt.

Der aus Syrien stammende Künstler Ayman Darwich ist als Refugee in St. Andreasberg, Harz untergebracht.

Tod durch Krieg und Flucht.

Das Bild drückt das Leid aus, Tod durch Krieg und Flucht.

Der aus Syrien stammende Künstler Ayman Darwich ist als Refugee in St. Andreasberg, Harz untergebracht. Dort wird in der Dorfkirche eine Ausstellung seiner Bilder statt finden, in welchen er seine Kriegs- und Fluchterfahrungen ausdrückt.

Seine Bilder, die er von Syrien aus mitbringen konnte sowie neue Werke die er im Harz anfertigte, werden am 28. Februar im Rahmen einer gemeinsamen Vernissage mit seiner Frau Neshim ausgestellt.

Der aus Syrien stammende Künstler Ayman Darwich ist als Refugee in St. Andreasberg, Harz untergebracht. Dort wird in der Dorfkirche eine Ausstellung seiner Bilder statt finden, in welchen er seine Kriegs- und Fluchterfahrungen ausdrückt.

Es sind beeindruckende Zeugnisse von Kriegs- und Fluchterfahrungen.

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Februar 12th, 2016 at 2:00 pm

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Ich glaube, dass in diesem (links, grün-Alternativen) Milieu besonders die Angriffe auf Frauen eine Ambivalenz produzieren. Das Thema sexuelle Gewalt steht mit dem Thema Einwanderung in Konflikt.

Armin Nassehi, die taz Online vom 8. Januar 2016

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Ein großer Teil der heutigen Verbraucher kauft Milch aus Massentierhaltung und beschränkt sich darauf, manchmal ein schlechtes Gewissen zu haben. Es hat sich also in den vergangenen Jahren etwas verschoben. Der Alltag wird mit sittlichem Drama aufgeladen. Aber Existenzielles wie, sagen wir, eine gerechte Weltordnung wird gar nicht mehr als existenzielles Problem wahrgenommen, sondern als eines unter vielen. Während der Konsum heute übermoralisiert ist, ist die Politik untermoralisiert. (…) In dieser Puppenheim-Atmosphäre der Verdrängung konnte die Konsummoral gut gedeihen. Es konnte die Idee entstehen, dass Milchkühe, die leiden, uns näherstehen als Menschen, die leiden.

Elisabeth Raether, Die Zeit Nr. 51/2015, 17. Dezember 2015

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Es ist unglaublich welcher Hass den geflüchteten Menschen nach dem heutigen Abend entgegen schlägt. Diese Leute fliehen genau vor [solchen] Terroristen, genauer gesagt dem Islamischen Staat.

Kein Mensch Ist Illegal, 14.11.2015

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November 14th, 2015 at 9:22 pm